“Gemeinsam gegen Rechtsextremismus” Ausstellung und Rahmenprogramm.

Zur Ausstellung

Die Ausstellung des Niedersächsischen Verfassungsschutzes “GEMEINSAM GEGEN RECHTSEXTREMISMUS” gibt einen Überblick über die derzeitigen Erscheinungsformen und Werbestrategien der rechtsextremen Szene. In einem kurzen Film werden aktuelle Entwicklungen aufgezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Medium Musik. Eine “Musikbox” demonstriert eine Auswahl von rechtsextremen Musikstücken unterschiedlicher Stielrichtungen.

Neben Liedtexten, Illustrationen und Bands erhalten Interessierte auch Informationen zur strafrechtlichen Relevanz und Indizierung. Da rechtsextreme Musik eine emotionale Wirkung insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen erzielt, stellt sie eine Gefahr dar und ist verführerisch. Mit dieser Methode wird ein Wirkungsradius erreicht, der nicht einschätzbar ist.

Vom 11. Juni bis zum 8. Juli 2014 können Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse sowie die gesamte interessierte Öffentlichkeit die Ausstellung besichtigen. Führungen werden nach Bedarf kostenlos angeboten. Weiterlesen

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Erfolgreicher Protest gegen den Aufmarsch der Neo-Nazis

Gut 8000 Menschen demonstrierten am 1. Juni 2013 friedlich gegen den Aufmarsch von knapp 500 Neo-Nazis in Wolfsburg. Der Schulterschluss der Wolfsburger Demokraten hatte auf dem VW-Parkplatz gegenüber dem Gewerkschaftshaus zu einem bunten Demokratiefest eingeladen. Dem folgten auch viele Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger, aber auch viele Menschen aus der Region.

Viele Institutionen hatten Informationsstände aufgebaut und trotz des kalten Wetters waren die Stände bald dicht umlagert. Auch viele Auszubildende von Volkswagen nutzten eine parallel stattfindende Gesamtjugendversammlung, um ihrem Protest Luft zu machen. Die meisten erschienen im Anschluss auf dem VW-Parkplatz und hörten unter anderem den Reden des 1. Bevollmächtigten Hartwig Erb, des Wolfsburger Oberbürgermeisters Klaus Mohrs und des extra aus Mannheim angereisten Bülent Ceylan zu.

Bernd Osterloh forderte unter großem Applaus endlich ein Verbot der NPD und auch Vertreter der Kirchen betonten, dass Wolfsburg eine weltoffene Stadt ist, die sich für Toleranz und Respekt stark macht. Schon seit dem Vormittag spielten Wolfsburger Musik-Gruppen auf der Bühne am Tryp unentgeltlich und Live für die Veranstaltungsteilnehmer und für das leibliche Wohl sorgten die Bratwürste aus dem Boldecker-Land.

“Eine erfolgreiche und friedlich verlaufene Aktion,” betonte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Wolfsburg, Hartwig Erb und lobte die Geschlossenheit des Wolfsburger Schulterschuss.